SV Titania Kruge e.V.
Stolz & Treu

3. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Blau-Weiß Ladeburg 0:5 (0:1)



Spielbericht


Spielbericht entfällt!




Aufstellung



Durchschnittsalter:  28,3 Jahre


Auswechslungen:  46. Spielminute E. Papenfuß <-> Peschke, 46. Spielminute Schwarz <-> J. Papenfuß, 70. Spielminute Stegemann <-> Gallert, 85. Spielminute L. Wieland <-> M. Rau, 88. Spielminute Neumann <-> Franke

im Kader:  Garreis, Harloff, Stiffel




Tore

0:1 Tobias Schmidt (27. Min.), 0:2 Alex Bataiosu (58. Min.), 0:3 Philipp Noack (85. Min.), 0:4 Jürgen Grams (86. Min.), 0:5 Philipp Noack (87. Min.)




Schiedsrichter

Hans-Jörg Bull



Zuschauer

43



Gelbe Karten

Titania:  Daniel Wieland (Foulspiel)

Ladeburg:  /



Besondere Vorkommnisse

/



Bilder der Partie







2. Spieltag: BSV Blumberg - SV Titania Kruge 2:0 (0:0)



Spielbericht


Blumberger Taktik hebelt Titanen aus


Am 2. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem BSV Blumberg im Auswärtsspiel mit 2:0 (0:0). Dabei brachte die Taktik des Gegners das Offensivspiel der Prüßing-Elf nahezu zum Erliegen.


Mit viel Ungewissheit im Bauch reiste die Prüßing-Elf am 2. Spieltag zum Auswärtsspiel nach Blumberg. Wenngleich die Titanen bereits in der vergangenen Spielzeit bei den Randberlinern antraten, stellt der BSV für die Kruger weiterhin eine große Unbekannte dar. Dementsprechend war es eine Mischung aus Motivation und Respekt, welche den SVT auf das Spielfeld begleitete.


Die ersten Spielminuten sorgten dann jedoch selbst bei den Gästen für Erstaunen. Die Mannschaft um Spielführer Petzold erwartete eine Blumberger-Elf, die sich dicht gestaffelt in der eigenen Spielhälfte aufstellte und den Titanen zunächst komplett den Ballbesitz überließ. Damit schienen die Hausherren, die ein Durchschnittsalter von über 35 Jahren aufwiesen, speziell auf die Kruger Tempovorteile reagieren zu wollen. Eine taktische Variante, die sich noch als kluger Schachzug erweisen sollte. Nichtsdestotrotz nahm die Prüßing-Elf die Rolle des Spielgestalters umgehend an und suchte fussballerische Mittel, um das gegnerische Abwehrbollwerk zu überwinden. Dabei war man insbesondere bemüht den eigenen Spielaufbau über die Flügelspieler Prüßing und L. Wieland in die Breite zu ziehen. Den ersten Torabschluss verzeichneten die Gäste schließlich in der 5. Spielminute. Nach einer unzureichend geklärten Flanke von Prüßing war es Garreis, der sich aus der zweiten Reihe ein Herz fasste und Keeper Naumann im kurzen Eck das erste Mal prüfte. Das allerdings auch die Gastgeber am Toreschießen interessiert waren, wurde unmittelbar nach den jeweiligen Balleroberungen deutlich. Mit präzisen Diagonalbällen schaltete der BSV stets schnell ins eigene Angriffsspiel um und riss immer wieder Lücken in der Kruger Defensive. Folgerichtig kamen auch die Hausherren in der Anfangsphase zu nennenswerten Torraumszenen, wobei insbesondere der Hackentrick von Bergemann nach einer Viertelstunde zu erwähnen ist, der auch Schlussmann Weinknecht erstmals forderte. Im weiteren Verlauf sollten jedoch die Titanen der Begegnung mehr und mehr ihren Stempel aufdrücken. Wenngleich die Heimelf ihre zwei Verteidigungsketten hervorragend verschob, gelang es den Titanen, sobald man die Schlagzahl in der Offensive erhöhte, vereinzelt Räume zu kreieren. Die größte Tormöglichkeit des ersten Spielabschnittes folgte in der 25. Spielminute und somit in der stärksten Kruger Angriffsphase. Dabei spielte Libero Block den weit aufgerückten Belack auf der rechten Außenbahn frei. Dieser schlug das Leder präzise in den gegnerischen Sechzehner, wo Stegemann am höchsten stieg und den Ball aus Nahdistanz artistisch über die Querlatte köpfte. Dieser Chance trauerte die Prüßing-Elf noch einige Zeit nach, denn in den verbleibenden Spielminuten des ersten Durchganges agierte der SVT oftmals ideenlos und fand kaum mehr Wege, um ins letzte Angriffsdrittel vorzurücken. Folgerichtig wechselten beide Mannschaften beim Spielstand von 0:0 die Seiten.


Titanias Trainer Prüßing nutzte die Halbzeitpause um von zwei seiner nun fünf möglichen Auswechselungen Gebrauch zu machen. Dabei wurden die Routiniers Stegemann und Garreis durch J. Papenfuß und Schwarz ersetzt. War der erste Spielabschnitt vor allem taktisch geprägt, agierten beide Teams unmittelbar nach Wiederanpfiff deutlich mutiger. Dafür sollten die Gastgeber in der 49. Spielminute umgehend belohnt werden. Nach dem BSV-Torwart Naumann einen gegnerischen Angriff an der eigenen Strafraumgrenze abfangen konnte, verlagerte der Schlussmann das Spiel per weitem Abschlag prompt in die Kruger Spielhälfte. Dort entschied Materna das Kopfballduell gegen Schwarz für sich. Mit dem Hinterkopf legte der Dauerläufer die Kugel auf Bergemann ab. Der Stürmer enteilte im Anschluss sowohl Verteidiger Petzold, als auch Libero Block und behielt auch vor Keeper Weinknecht die Nerven. Mit einem platzierten Schuss vollendete Bergemann die Kontersituation zum viel umjubelten 1:0. Ein Treffer, welcher den Blau-Gelben natürlich in die Karten spielte. Die Titanen waren nun gezwungen in der Offensive ein noch höheres Risiko zu gehen, wodurch sich für die Blumberger vermehrt Räume für weitere Kontersituationen ergaben. In der 56. Spielminute verließ Block, der eine solide Leistung bei seinem Pflichtspieldebüt zeigte, auf Kruger Seite das Spielfeld. Der eingewechselte Bobermin übernahm fortan die Liberoposition. Trotz Rückstand zeigten sich die Gäste im Spielaufbau weiterhin geduldig. Der Ball lief zielstrebig durch die eigenen Reihen, jedoch verpasste man es die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln und das Sturmduo Rau/Neumann entscheidend in Szene zu setzen. Folgerichtig wuchs die Verzweiflung des SVT und das Selbstvertrauen der Hausherren. Diese verpassten es im weiteren Verlauf gleich mehrfach mit einem zweiten Torerfolg für die mögliche Vorentscheidung zu sorgen. Sowohl Notroff, als auch Engström vergaben beste Möglichkeiten, um ihr Team vorzeitig auf die Siegerstraße zu bringen. Gleichzeitig hielt man somit die Hoffnung der Gästeelf am Leben, welche mit den frischen Kräften von Peschke und M. Rau nochmals neue Nahrung erhalten sollte. Allerdings kämpfte der SVT mittlerweile nicht nur gegen eine dicht gestaffelte Blumberger Hintermannschaft, sondern auch gegen die Zeit. Die berühmte Brechstange schien aus Titania Sicht das letzte propate Mittel zu sein, um doch noch den Ausgleichstreffer zu markieren. In dieser Phase ließ die Mannschaft um Kapitän Petzold allerdings auch die nötige Körpersprache vermissen, sodass in der 89. Spielminute durch eine weitere Kontersituation der Gastgeber schließlich die Entscheidung fallen sollte. Nach Vorlage von Notroff war es Petrich, der den Ball aus Nahdistanz über die Torlinie drückte und für den 2:0 Endstand sorgte.




Aufstellung



Durchschnittsalter:  28,6 Jahre


Auswechslungen:  46. Spielminute Garreis <-> Schwarz, 46. Spielminute Stegemann <-> J. Papenfuß, 56. Spielminute Block <-> Bobermin, 74. Spielminute Belack <-> Peschke, 83. Min. L. Wieland <-> M. Rau

im Kader:  Gallert




Tore

1:0 Marc-William Bergemann (49. Min.), 2:0 Marcel Petrich (89. Min.)




Schiedsrichter

Oliver Kuhla



Zuschauer

50



Gelbe Karten

Titania:  Paul Block (Foulspiel)

BSV:  /



Besondere Vorkommnisse

/






1. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Blau-Weiß Hirschfelde 5:0 (2:0)



Spielbericht


Spielbericht entfällt!




Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,7 Jahre


Auswechslungen:  53. Spielminute Groh <-> D. Wieland, 72. Spielminute Peschke <-> E. Papenfuß, 79. Spielminute J. Papenfuß <-> Gallert

im Kader:  Garreis, M. Rau, Stiffel, Franke




Tore

1:0 Florian Neumann (37. Min.), 2:0 Oliver Rau (45. Min.), 3:0 Patrick Peschke (60. Min.), 4:0 Florian Neumann (77. Min.), 5:0 Oliver Rau (86. Min.)




Schiedsrichter

Klaus-Peter Hilbig



Zuschauer

42



Gelbe Karten

Titania:  Lukas Wieland

Hirschfelde:  Kai Panzner



Besondere Vorkommnisse

/



Bilder der Partie






1. Runde Kreispokal: SV Titania Kruge - SpG Finow/Lichterfelde 3:5 (2:2, 3:3) n.V.



Spielbericht


Titanen zwischen Wille und Wahnsinn


In der 1. Runde des Kreispokals Oberhavel/Barnim unterlag die Kruger Männermannschaft der Spielgemeinschaft Finow/Lichterfelde mit 3:5 (2:2, 3:3) nach Verlängerung. Die offensiv geprägte Partie bot alles was das Fussballherz begehrt - insbesondere Spannung.


Mit der Spielgemeinschaft Finow/Lichterfelde erwarteten die Titanen, in der 1. Runde des Kreispokals Oberhavel/Barnim, den aktuellen Vizemeister der Kreisliga Ost zum Pflichtspielauftakt der Saison 2020/21. Die Gäste, für die sich als Zweitplatzierter sogar die Möglichkeit zum Aufstieg in die Kreisoberliga bot (man verzichtete jedoch), gingen als klarer Favorit in die Partie. Das der SVT allerdings durchaus in der Lage ist, den Barnimern ein Bein zu stellen, bewies die Prüßing-Elf in der Spielzeit 2018/19. In der damaligen Aufstiegssaison der Spielgemeinschaft hatten die Titanen den Gegner in beiden Begegnungen (0:2 und 1:1) am Rande eine Niederlage und boten reichlich Paroli.


Auch die Anfangsphase des aktuellen Spiels gestaltete sich für die Hausherren durchaus aussichtsreich. Es waren erst wenige Sekunden gespielt, da durfte die Heimelf bereits das erste Mal jubeln. Nach einem Diagonalball von Petzold und einer missglückten Abseitsfalle der gegnerischen Defensive befand sich Angreifer Neumann allein auf weiter Flur. Der Stürmer vollendete den Angriff mit einem sehenswerten Heber aus 20 Metern über Torhüter Pospieszny, der 2006 noch für den FV Motor Eberswalde in der Oberliga zwischen den Pfosten stand, hinweg ins Tor. Mit dem frühen Führungstreffer zum 1:0 hatten die Gastgeber offensichtlich einen Wirkungstreffer gelandet, denn bereits wenige Zeigerumdrehungen später hatten die Titanen erneut den Torschrei auf den Lippen. Vorausgegangen war ein Halten an D. Wieland in der Nähe des gegnerischen Sechzehners. Den fälligen Freistoß trat Prüßing auf das Gehäuse der Gäste, wo das Spielgerät jedoch lediglich an die Unterkante des Querbalkens klatschte. Euphorisiert von den starken ersten Spielminuten vermutete man, dass sich der SVT nun in einen wahren Rausch spielen würde. Diese Hoffnungen durchkreuzte die Spielgemeinschaft jedoch umgehend. Mit zunehmender Spieldauer übernahm die Mannschaft um Kapitän Kuhn mehr und mehr das Heft des Handelns. Dabei nutzten die Gäste unvermindert das komplette Spielfeld, um Lücken in die Kruger Abwehrreihe zu reißen. Auf der Gegenseite zeigten sich die Titanen fortan häufig konsterniert und fanden kaum mehr in die Zweikämpfe. Diesen Umstand nutzten die Barnimer eiskalt und drehten die Begegnung durch einen Doppelschlag von Ziesler und Paech in der 15. und 28. Spielminute zum 1:2. Die Partie schien nun vollständig zu Gunsten des Favoriten zu kippen. Eine Fehlentscheidung des Unparteiischen Jäkel sollte die Hausherren in der 33. Spielminute allerdings wieder zurück ins Spiel bringen. Bei einem Zweikampf zwischen E. Papenfuß und Gast im Strafraum der Gäste kam Papenfuß im Duell unglücklich zu Fall. Schiedsrichter Jäkel wertete diese Szene als Foulspiel und zeigte unberechtigterweise auf den Punkt. Der stark aufspielende Prüßing ließ sich die Chance nicht nehmen und glich per Strafstoß zum 2:2 aus. Wie abwechslungsreich sich die Partie gestaltete, verdeutlicht die nächste Szene, als urplötzlich die Heimelf wieder das Momentum auf ihrer Seite hatte und D. Wieland die abermalige Führung für sein Team auf dem Fuß hatte. Nach einem Eckball konnten die Gäste die Situation nicht entscheidend klären, sodass Wieland den Abpraller umgehend nutzte und per Direktschuss abschloss. Sein Schussversuch wurde von einem Gegenspieler entscheidend abgefälscht und touchierte anschließend die Torlatte. Damit fand ein ereignisreicher erster Durchgang sein Ende.


Bei Temperaturen über 30 Grad mussten die Beteiligten vor allem mit ihren Kraftreserven haushalten. Titanias Trainer Prüßing nutzte die Spielunterbrechung, um die erste Auswechslung auf Kruger Seite zu vollziehen. Dabei rückte Peschke für E. Papenfuß zur zweiten Halbzeit auf den linken Flügel. Der erste Spielabschnitt hatte offensichtlich an der Substanz aller Spieler genagt. Beide Mannschaften befanden sich fortan in Lauerstellung, wobei man das offensive Risiko deutlich minimierte und nur noch selten weite Wege ging. Folgerichtig gerieten nennenswerte Torraumszenen zur Seltenheit. Während die Spielgemeinschaft ebenfalls noch einen Lattentreffer durch einen missglückten Flankenball zu verzeichnen hatte, tappten die Titanen gleich mehrfach in die gegnerische Abseitsfalle. Mit den Einwechslungen von Groh und Derwanz für Bobermin und Belack wappneten sich die Kruger schließlich für die Schlussphase der Begegnung. Diese schien zunächst die Gastgeber als Sieger hervorzubringen. In der 82. Spielminute zeichnete sich ein Spiegelbild des Führungstreffers zum 1:0 ab. Erneut fand sich der pfeilschnelle Neumann nach einem Diagonalball mutterseelenallein vor Keeper Pospieszny wieder, wobei der Angreifer wieder per Lupfer zur Stelle war und das viel umjubelte 3:2 markierte. Doch die Barnimer hatten die prompte Antwort parat. Bereits mit dem direkten Gegenangriff erzielten die Gäste den abermaligen Ausgleich. Dabei profitierte die Spielgemeinschaft vom sorglosen Abwehrverhalten der Prüßing-Elf, die in dieser Szene lediglich als Zuschauer fungierte. Das dieses Pokalspiel nicht nur eine körperliche, sondern insbesondere auch eine mentale Herausforderung ist, wurde wiederum in der 85. Spielminute deutlich. Nach dem D. Wieland in der ersten Halbzeit bereits die Gelbe Karte für eine Unsportlichkeit erhalten hatte, agierte der Mittelfeldakteur in den Schlussminuten in einem Wortgefecht ein weiteres Mal etwas zu übermütig, sodass Schiedsrichter Jäkel ihn folgerichtig mit der Gelb-Roten Karte vom Platz stellte und die Gastgeber den Rest der Partie in Unterzahl bestreiten mussten. Ohne weitere Torabschlüsse ging es wenig später mit einem 3:3 und bei tropischen Temperaturen in die unerwünschte Verlängerung.


Diese bot den Hausherren die Gelegenheit, einen vierten Wechsel durchzuführen. Dabei wurde L. Wieland für die verbleibende Spielzeit durch Stiffel ersetzt. Beide Teams setzten nun alles auf eine Karte und begegneten sich mit offenem Visier. Immer wieder ging es, ohne Überbrückung des Mittelfeldes, wild zwischen den Strafräumen hin und her. Während die Titanen aufopferungsvoll kämpften, erwiesen sich die Gäste ein weiteres Mal als eiskalte Vollstrecker. Ein Doppelpack aus Nahdistanz von Spielertrainer Redlich sorgte schließlich für die finale Entscheidung in dieser spannenden und hart umkämpften Begegnung.




Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,4 Jahre


Auswechslungen:  46. Spielminute E. Papenfuß <-> Peschke, 61. Spielminute Bobermin <-> Groh, 81. Spielminute Belack <-> Derwanz, 91. Spielminute L. Wieland <-> Stiffel

im Kader:  Gallert, Garreis, Schwarz, M. Rau, Stegemann, Franke




Tore

1:0 Florian Neumann (1. Min.), 1:1 Maximilian Ziesler (15. Min.), 1:2 Henning Paech (28. Min.), 2:2 Mark Prüßing (33. Min., Foulelfmeter), 3:2 Florian Neumann (82. Min.), 3:3 Martin Kuhn (83. Min.), 3:4 Maik Redlich (98. Min.), 3:5 Maik Redlich (112. Min.)




Schiedsrichter

Tommy Jäkel



Zuschauer

25



Besondere Vorkommnisse

85. Spielminute Gelb-Rote Karte Daniel Wieland (SV Titania Kruge) wegen unsportlichem Verhalten



Bilder der Partie


Fotos: Laura Thiemann