SV Titania Kruge e.V.
Stolz & Treu

9. Spieltag: SG Schwanebeck - SV Titania Kruge 2:4 (2:2)



Spielbericht


Mit der Siegesserie in den Lockdown


Am 9. Spieltag feierte die Kruger Männermannschaft einen 4:2 (2:2) Auswärtserfolg bei der SG Schwanebeck. Mit dem dritten Sieg in Serie geht es für die Schützlinge von Trainer Prüßing nun vorerst in den Lockdown.

 

Bereits vor dem Gastauftritt bei der SG Schwanebeck war klar, dass diese Partie, unabhängig vom Ergebnis, in die Geschichtsbücher des Kruger Sportvereins eingehen würde. Schließlich trat erstmals in der 88-jährigen Historie eine Männermannschaft der Titanen bei den Panketalern an. Das dieser Umstand allein keine Punkte bringt, war der Prüßing-Elf selbstverständlich bewusst. Jedoch allein die Erfolge der vergangenen beiden Spiele und das Wissen, dass es aufgrund des Lockdowns vorerst die letzte Begegnung mit Kruger Beteiligung sein würde genügten, um die Mannschaft ausreichend zu motivieren.

Über den Köpfen der Gastgeber kreisten derweil viele Fragezeichen. Rangierte man als frischgebackener Aufsteiger in der letzten Spielzeit, zum Zeitpunkt des Saisonabbruches, auf einem bemerkenswerten 3. Tabellenplatz, hängen die Trauben für das Team um Spielführer Roschig aktuell deutlich höher. Lediglich einen Sieg konnte man im bisherigen Saisonverlauf verbuchen, wobei ein personeller Umbruch innerhalb des Kaders nicht erkennbar ist. Dementsprechend eilte den Hausherren der Ruf des angeschlagenen Boxers voraus, sodass der SVT in jedem Fall gewarnt war und keinerlei Hochmut aufkommen ließ.

 

Welche Entwicklung die zuletzt verbuchten Erfolge, speziell in Bezug auf das Selbstvertrauen der Kruger Mannschaft, hervorgerufen hatte, wurde einmal mehr in den ersten Minuten der Begegnung deutlich. Sah man sich zu Saisonbeginn oftmals Rückschlägen in Form von frühen Gegentreffern ausgesetzt, wirken die Titanen nun zu Spielbeginn deutlich stabiler. So konnte die Prüßing-Elf bereits in den Aufeinandertreffen mit den Spielgemeinschaften Biesenthal/Marienwerder II und Groß Schönebeck/Zerpenschleuse das Momentun in der Anfangsphase auf ihre Seite bringen und den Weg durch eigene Torerfolge ebnen. In der Partie gegen die SG Schwanebeck tat man es gleich. Es lief die 1. Spielminute, als J. Papenfuß am rechten Strafraumeck durch L. Wieland freigespielt wurde und mit einem mustergültigen Querpass ins Zentrum die gegnerische Defensive aushebelte. Dort stand Neumann am langen Pfosten goldrichtig und schob das Leder zum 0:1 ins Netz. Zeitgleich legte der Stürmer mit diesem Treffer seinen Torfluch von 6 torlosen Partien ab, wofür er sich von seinen Teamkollegen gebührend feiern lassen durfte. In der Folge entwickelte sich auf dem sehr kleinen Spielfeld eine rasante Begegnung, welche sich kaum Ruhephasen gönnte. Immer wieder ging es zwischen den Strafräumen hin und her, wobei es beide Mannschaften verpassten, für einen kontrollierten Spielaufbau zu sorgen. Getreu dem Motto ‘‘mit dem Kopf durch die Wand‘‘ wollten die Teams den eigenen Torerfolg und Fehler des Gegners erzwingen. Die daraus stetig resultierenden Ballverluste verursachten letztendlich Fussball-Magerkost. Folgerichtig war es in der 10. Spielminute eine Einwurfsituation, die den Titanen den Treffer zum 0:2 bescherte. Dabei wurde Groh am kurzen Pfosten durch L. Wieland bedient. Der Spielmacher legte die Hereingabe halbhoch an den 5-Meter-Raum zu J. Papenfuß ab, der sich nicht lange bitten ließ und mit einem satten Volleyschuss sein erstes Saisontor erzielte. Zwar wirkten die Gäste bis dato enorm engagiert, dennoch täuschte das Ergebnis ein wenig über den bisherigen Spielverlauf hinweg, denn insbesondere bei Kontersituationen der Hausherren wirkte die Kruger Hintermannschaft anfällig. Dabei wurde Flügelspieler Anter mit seinen Tempodribblings mehr und mehr zum Dreh- und Angelpunkt der SG. Scheiterte der lange Schlacks zunächst noch an SVT-Keeper Weinknecht, der jeweils im kurzen Eck zur Stelle war, sorgte Anter in der 13. Spielminute schließlich für den Anschlusstreffer. Erneut genügte ein weiter Diagonalball von Kaduk, um die Kruger Abwehrformation lahm zu legen. Anschließend tankte sich Routinier Opitz bis zur Grundlinie durch. Sein finaler Querpass fand in Anter, der die Kugel nur noch zum 1:2 über die Torlinie drücken musste, einen dankbaren Abnehmer. Auch in der Folgezeit sollten es die Gastgeber sein, die der Partie vermehrt ihren Stempel aufdrückten. Während die Mannschaft um Kapitän Roschig immer wieder über die Außenbahnen Druck erzeugte, hatte der SVT sichtlich Probleme diesem standzuhalten. In der 20. Spielminute war es wiederum ein Einwurf, welcher für den überfälligen Ausgleichstreffer sorgte. Dabei fand der weite Ball von Opitz den Kopf von Anter, der das Spielgerät geschickt in den Rücken der gegnerischen Verteidigung legte. Dort packte der aufgerückte Pekrul ebenfalls den berühmten Hammer aus und nagelte den Ball von der Strafraumgrenze zum 2:2 unter die Torlatte. 4 Tore in 20 Spielminuten – an Offensivaktionen mangelte es diesem Duell bis dato weiß Gott nicht. Das Feuerwerk der Anfangsphase schien im weiteren Verlauf allerdings vorerst abgebrannt zu sein. Lediglich Standardsituationen strahlten in der verbleibenden Spielzeit des ersten Durchganges hin und wieder Torgefahr aus. Wirklich zählbares sollte hierbei jedoch nicht herausspringen, sodass beide Mannschaften beim Spielstand von 2:2 die Seiten wechselten.

 

Unmittelbar nach Wiederanpfiff unterstrich Titanias Mittelfeldakteur Groh ein weiteres Mal seine aktuell bestechende Form. Nach dem Neumann einen Steilpass von Belack auf der rechten Außenbahn erlaufen konnte, behielt der Angreifer die Übersicht und bediente den mitgelaufenen Groh. Dieser setzte mit seinem anschließenden Flachpass die komplette Defensive der Panketaler außer Gefecht, sodass O. Rau im Anschluss nur wenig Mühe hatte, um seine Farben aus Nahdistanz wiederum in Führung zu bringen und das 2:3 zu markieren. Ein wichtiger Torerfolg, der die Gäste nun scheinbar wieder zum Leben erweckte. Mit den Einwechslungen von Peschke und Gallert für Garreis und Schwarz sollte sich die Kruger Hintermannschaft, welche fortan zu neuer Ordnung fand, weiter stabilisieren. Speziell die Hereinnahme von Peschke als Linksverteidiger sollte sich in der Folge gleich mehrfach auszahlen. Die Prüßing-Elf bekam nun offensichtlich die zweite Luft und war scheinbar um eine Vorentscheidung bemüht. In der 60. Spielminute war es Prüßing, der Schwanebecks Schlussmann Koch per Freistoß prüfte und den Angriffsdruck somit weiter erhöhte. Wenig später war es schließlich geschehen und der SVT traf zum 2:4, wobei abermals eine Einwurfsituation zum Trumpf wurde. Dieses Mal war es Belack, der das Leder mit der Brust auf Rau ablegte. Der Stürmer trat den Ball anschließend vom linken Strafraumeck scharf in den gegnerischen Sechzehner. Dort segelte die Kugel zunächst an Freund und Feind vorbei und landete letztendlich am langen Pfosten bei Groh. Der Spielmacher verarbeitete die Hereingabe geschickt und stellte aus der Drehung wieder die Zwei-Tore-Führung her. Wahnsinniger Jubel beim SVT und den ca. 20 mitgereisten Anhängern. Das es sich hierbei nicht bereits um die Vorentscheidung handelte und die Heimelf keineswegs aufsteckte, wurde im weiteren Verlauf allerdings mehr als deutlich. Unvermindert suchten die Hausherren den Weg zum gegnerischen Tor, wobei man fortan auf eine dicht gestaffelte Kruger Abwehrreihe traf. In der 73. Spielminute mobilisierte Titanias Trainer Prüßing mit der Einwechslung von Stegemann für J. Papenfuß weitere frische Kräfte. Zudem sollte Kruges Routinier für offensive Entlastung im Angriff sorgen. Doch die Schlussviertelstunde gehörte eindeutig den Gastgebern, die weiterhin bemüht waren, die drohende Niederlage abzuwenden. Klatschte ein Freistoß von Opitz aus 25 Metern zunächst an die Oberkante des Querbalkens, war es kurze Zeit später Titanias Torhüter Weinknecht, der sich einem weiteren Schwanebecker Torerfolg in den Weg stellte. Als die Bank der Panketaler beim Schussversuch von Anter bereits den Torschrei auf den Lippen hatte, setzte der Keeper zur Flugeinlage an und kratzte den Ball per Faustabwehr aus dem Eck. Allmählich lief den Hausherren die Zeit davon, sodass das Team von Trainer Franz stetig weiter vorrückte und dabei abschließend alles auf eine Karte setzte. Die sich dadurch bietenden Räume wusste der SVT auf der Gegenseite durchaus zu nutzen. Folgerichtig kamen auch die Gäste in der Schlussphase wieder vermehrt zum Torabschluss. Die beste Gelegenheit zur endgültigen Entscheidung dieser Partie vergaben L. Wieland und Stegemann in der 85. Spielminute. Nach dem L. Wieland nach Vorlage von Neumann zunächst an Torwart Koch scheiterte, setzte Stegemann den Nachschuss denkbar knapp neben das gegnerische Gehäuse. Dennoch sollte der Auswärtserfolg der Titanen an diesem Tag nicht mehr in Gefahr geraten und so sicherte sich die Prüßing-Elf mit der abschließenden Einwechslung von Franke für Neumann drei weitere wichtige Zähler.





Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,3 Jahre


Auswechslungen:  56. Spielminute Garreis <-> Peschke, 56. Spielminute Schwarz <-> Gallert, 73. Spielminute J. Papenfuß <-> Stegemann, 90. Spielminute Neumann <-> Franke

im Kader:  Stiffel




Tore

0:1 Florian Neumann (1. Min.), 0:2 Jonas Papenfuß (10. Min.), 1:2 Maximilian Anter (13. Min.), 2:2 Vincent Pekrul (20. Min.), 2:3 Oliver Rau (49. Min.), 2:4 Thomas Groh (62. Min.)




Schiedsrichter

Alexander Berth



Zuschauer

28



Gelbe Karten

Titania:  Oliver Rau (Foulspiel), Stephan Schwarz (Foulspiel), Lukas Wieland (Foulspiel)

Schwanebeck:  Sebastian Hinze (Handspiel)



Besondere Vorkommnisse

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8. Spieltag: SpG Groß Schönebeck/Zerpenschleuse - SV Titania Kruge 0:5 (0:2)



Spielbericht


Erstmals auswärts erfolgreich


Am 8. Spieltag kehrte die Kruger Männermannschaft erstmals in dieser Spielzeit mit drei Punkten im Gepäck von einer Auswärtspartie zurück. Durch den 5:0 (2:0) Erfolg gegen die Spielgemeinschaft Groß Schönebeck/Zerpenschleuse konnte die Prüßing-Elf zudem das Polster zu den Abstiegsrängen weiter vergrößern.

 

Da lag er nun! Im Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft Biesenthal/Marienwerder II gelang es der Kruger Männermannschaft endlich den viel beschriebenen Bock umzustoßen und die Sieglos-Serie von vier Partien zu beenden. Denkbar groß war somit die Erleichterung im Lager der Titanen nach der Begegnung.

Trotz der Freude über den wichtigen Erfolg richtete die Prüßing-Elf den Blick bereits frühzeitig wieder auf das anstehende Duell mit der Spielgemeinschaft Groß Schönebeck/Zerpenschleuse, die gleichzeitig einen unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt darstellt. Diese Einschätzung lässt zumindest der bisherige Saisonverlauf beider Teams zu. Dementsprechend motiviert trat der SVT die Auswärtsreise in die Schorfheide an.

 

Diese Einstellung brachte die Mannschaft um Spielführer Petzold dann auch in den Anfangsminuten auf den Platz. Mit lautstarker Kommunikation und zielgerichteten Kommandos führte sich das Kruger Team unterstützend über das Spielfeld. Dabei dominierten die Gäste nicht nur akustisch, sondern gaben auch fussballerisch vorerst den Ton an. Speziell über die Außenbahnen erzeugten die Titanen zunächst stetig Druck auf die gegnerische Hintermannschaft, die immer wieder Probleme hatte, sich aus der Kruger Umklammerung zu befreien. Folgerichtig markierte der SVT bereits in der 4. Spielminute den frühen Führungstreffer. Erneut nutzte die Prüßing-Elf im Spielaufbau die gesamte Breite des Platzes. Abschließend spielte man Groh auf dem rechten Flügel frei. Der Spielmacher brachte das Leder aus dem Halbfeld druckvoll vor das Tor der Hausherren, wo O. Rau alle Freiheiten besaß und den Ball aus Nahdistanz im gegnerischen Gehäuse zum 0:1 unterbrachte. Ein erster Fingerzeig der Gäste, wo die Reise an diesem Tag hingehen sollte! Auch im Anschluss blieben die Titanen weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, wobei Neumann in der 10. Spielminute die Möglichkeit besaß, die Führung seiner Elf weiter ausbauen. Nach einem klugen Pass von L. Wieland in die Tiefe war es O. Rau, der den Ball von der Grundlinie in den Sechzehner brachte. Dort schloss Neumann den Angriff per Direktabnahme ab. Sein Chipball landete jedoch nicht im, sondern auf dem Tornetz und strich dabei denkbar knapp über den Querbalken. In der Folge setzten auch die Gastgeber erste offensive Nadelstiche, wobei man zumeist von Kruger Stockfehlern profitierte. Diese Unzulänglichkeiten im Spielaufbau luden die Heimelf nun vermehrt zu Kontersituationen ein. In dieser Phase rückte SVT-Keeper Weinknecht immer häufiger in den Blickpunkt des Geschehens. So musste sich der Schlussmann nach 20 Spielminuten bei den Schussversuchen von Taubenheim und Nest gleich zweimal mächtig strecken, um den drohenden Ausgleich zu verhindern. Nach dem die Prüßing-Elf die erste Drangphase der Hausherren überstanden hatte, war man offensichtlich gewillt, den roten Faden der ersten Spielminuten wiederzufinden. Hierbei hatten beide Mannschaften jedoch oftmals mit den Platzverhältnissen und dem widrigen Untergrund, der durch die Schlammschlacht gegen den SV Melchow/Grüntal vor einigen Wochen sichtbar in Mitleidenschaft gezogen wurde, zu kämpfen. In der 28. Spielminute zeigte sich der SVT dann wiederum gefährlich vor dem gegnerischen Tor. Nach einem gewonnenen Zweikampf in Höhe der Mittellinie wurde O. Rau im Strafraum von Groh bedient. Dort übersah Rau den besser postierten D. Wieland und suchte aus spitzem Winkel eigenständig den Torabschluss, der allerdings das anvisierte Ziel deutlich verfehlte. Kurze Zeit später sollte es dann jedoch soweit sein und die Titanen durften ihren zweiten Treffer an diesem Tag bejubeln. Dabei führte O. Rau einen Einwurf an der gegnerischen Strafraumgrenze schnell auf Prüßing aus. Dieser ließ umgehend seinen Gegenspieler aussteigen und suchte aus 18 Metern erneut den Torabschluss. Bei dem wuchtigen Schuss zeigte sich Torwart Pelzer, der während der kompletten Begegnung mehrfach glänzte, machtlos. Das Spielgerät knallte zunächst an die Unterkante der Latte und anschließend zum 0:2 ins Tor. Ein enorm wichtiger Torerfolg, der die Weichen für die Gäste weiter auf Sieg stellte! Der weitere Verlauf des ersten Durchganges gestaltete sich recht ereignisarm, da sich beide Teams weitesgehend neutralisierten, sodass Torraumszenen nun zur Seltenheit gerieten. Folgerichtig wechselten beide Mannschaften beim Spielstand von 0:2 die Seiten.

 

Nach Wiederanpfiff kamen die Schorfheider wesentlich engagierter aus der Kabine. Insbesondere Mittelfeldmotor Schmid trieb das Offensivspiel seiner Elf unvermindert an. Mit einem geschickten Stellungsspiel und zielgenauen Pässen setzte er seine Mitspieler gleich mehrfach gekonnt in Szene. Schmid war schließlich auch in der 55. Spielminute der Ausgangspunkt einer Szene, welche die Hausherren durchaus hätte ins Spiel zurückbringen können. Nach dem Schmid die Kugel im Zweikampf mit D. Wieland behauptete, passte er das Spielgerät auf den rechten Flügel zu Kaiser. Dieser leitete den Ball per Steilpass auf Ludwig, der Gegenspieler Petzold enteilt war, weiter. In der Folge lief Ludwig ungehindert auf das Tor der Titanen zu. Im Eins-gegen-Eins fand Ludwig allerdings seinen Meister in Torhüter Weinknecht, der lange stehen blieb und den Schussversuch final parierte. Nach 60 Spielminuten vollzog Coach Prüßing seine erste Auswechselung. Dabei wurde D. Wieland für die verbleibende Spielzeit durch Belack ersetzt. In der 62. Spielminute sollten die Kruger dann für die Vorentscheidung in einer hart umkämpften Begegnung sorgen. Nach dem sich O. Rau von der linken Außenbahn bis in den gegnerischen Strafraum durchgetankt hatte, wurde der Stürmer durch Röper regelwidrig zu Fall gebracht, was der sehr umsichtige Schiedsrichter Reinicke mit dem Strafstoßpfiff ahndete. Rau brach mit der Regel, dass der Gefoulte nicht selbst zum Elfmeter antreten sollte und netzte das Leder zum 0:3 ein. Damit schien auch der letzte Siegeswille der Heimelf gebrochen zu sein, zumal die Mannschaft um Kapitän Busse an diesem Tag ein Durchschnittsalter von 35,7 Jahren aufwies, wodurch man den ''jungen'' Titanen insbesondere in Punkto Tempo und Handlungsschnelligkeit zumeist unterlegen war. Im Anschluss sorgte insbesondere das weitere Handeln der Kruger Offensivakteure für Aufmerksamkeit. Angreifer Neumann, der leider in dieser Partie ein wenig zur tragischen Figur avancierte, da ihm abermals das Abschlusspech an den Füßen klebte, sollte nun zwingend seinen Torerfolg serviert bekommen. Wenngleich dem Stürmer dieser Erfolg nicht vergönnt war, bewies Neumann mit seiner gezeigten Leistung ein weiteres Mal, dass er nicht nur aufgrund seiner Torerfolge ein enorm wichtiger Bestandteil der Mannschaft ist. Ab der 80 Spielminute wurde der Dauerläufer durch Stegemann ersetzt, der unmittelbar nach seiner Einwechselung einen Einstand nach Maß feierte und per Querpass das 0:4 für O. Rau auflegte. Auch beim abschließenden Torerfolg zum 0:5 agierten die Angriffsspieler des SVT uneigennützig. Dieses Mal war es O. Rau, der somit an allen fünf Treffern beteiligt war, der vor dem Kasten den mitgelaufenen Groh bediente. Der Mittelfeldspieler hatte im Nachgang nur wenig Mühe aus Nahdistanz den Endstand herzustellen und somit zeitgleich die Kruger Siegesfeier einzuläuten.




Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,7 Jahre


Auswechslungen:  60. Spielminute D. Wieland <-> Belack, 80. Spielminute Neumann <-> Stegemann, 85. Spielminute O. Rau <-> Gallert, 85. Spielminute Garreis <-> M. Rau

im Kader:  Bobermin, Stiffel




Tore

0:1 Oliver Rau (4. Min.), 0:2 Mark Prüßing (31. Min.), 0:3 Oliver Rau (Foulelfmeter, 62. Min.), 0:4 Oliver Rau (80. Min.), 0:5 Thomas Groh (85. Min.)




Schiedsrichter

Henry Reinicke



Zuschauer

35



Gelbe Karten

Titania:  Patrick Peschke (Foulspiel)

Spielgemeinschaft:  Andreas Kaiser (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

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7. Spieltag: SV Titania Kruge - SpG Biesenthal/Marienwerder II 5:2 (3:0)



Spielbericht


Negativserie unterbrochen


Am 7. Spieltag behielt die Kruger Männermannschaft gegen die Spielgemeinschaft Biesenthal/Marienwerder II mit 5:2 (3:0) die Oberhand. In einer intensiven Begegnung erwiesen sich die Titanen als das willensstärkere Team und beendeten somit ihre Sieglos-Serie von vier Partien.


Wenngleich die Kruger Männermannschaft im Spiel gegen den SV Melchow/Grüntal abermals ohne Punktgewinn blieb, ließ sich gegenüber den vorangegangenen Begegnungen, insbesondere im zweiten Spielabschnitt, eine deutliche Leistungssteigerung feststellen. Speziell das Offensivspiel wirkte wesentlich lebendiger, was viele Beteiligte auf die Systemumstellung im Angriff zurückführten. Nun galt es im Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft Biesenthal/Marienwerder II an das Gute anzuknüpfen und das Ganze in Erfolge umzumünzen. Dabei verzichtete Trainer Prüßing erstmals auf personelle Veränderungen und setzte auf die gleiche Startformation wie in der Vorwoche. Lediglich die Akteure Bobermin und Garreis tauschten das Aufgabengebiet, wobei Garreis in seinem 35. Pflichtspiel für den SVT erstmals als Libero fungierte.

Mit Biesenthal/Marienwerder II erwartete man einen Gegner, der im bisherigen Saisonverlauf vor allem seine offensiven Qualitäten unter Beweis stellte. Dabei ragte insbesondere Max Gedicke heraus. Der Mittelfeldspieler markierte in den ersten fünf Begegnungen ganze 12 Treffer und grüßt somit von der Spitze der Torjägerliste. Im Vergleich dazu, konnte das gesamte Kruger Team in fünf Spielen lediglich 7 Torerfolge verzeichnen. Um so schmerzhafter traf die Spielgemeinschaft der diesmalige Ausfall von Gedicke im Aufeinandertreffen mit dem SVT. Nichtsdestotrotz besaß die Mannschaft um Kapitän Grabow auch ohne ihren Topscorer eine enorme Qualität, sodass man auch bei den Gästen die volle Punkteausbeute als Ziel ins Visier nahm.


Folgerichtig verzichteten beide Teams auf die übliche Abtastphase und suchten unmittelbar den Weg zum gegnerischen Tor. Dabei offenbarte sich frühzeitig, dass Schiedsrichter Toron dieser intensiv geführten Partie, die eine Vielzahl von Zweikämpfen bereit hielt, an diesem Tag nicht gewachsen war. Bereits in den ersten Spielminuten traf der Unparteiische zahlreiche Fehlentscheidungen auf beiden Seiten, wodurch sich die Gemüter der Akteure schnell erhitzten. So verwehrte Toron den Gästen in der 10. Spielminute unter anderem einen klaren Foulelfmeter, wobei Linksverteidiger Petzold seinen Gegenspieler Sonntag an der Grundlinie regelwidrig zu Fall brachte. Im weiteren Verlauf sollten es dann jedoch die Hausherren sein, die das Geschehen mehr und mehr kontrollierten. Dabei beeindruckte vor allem die Zweikampfführung im Mittelfeld. Nahezu jedes Duell entschieden die Titanen hier für sich, was in der Folge stets zu schnellen Tempogegenstößen führte. Einen dieser Umschaltmomente nutzten die Gastgeber in der 18. Spielminute zur 1:0 Führung. Nach Balleroberung in Höhe der Mittelline steckte Prüßing das Leder auf Neumann durch. Dieser behauptete sich auf der linken Außenbahn gegen zwei Gegenspieler und bediente abschließend O. Rau im gegnerischen Sechzehner. Mit einer geschickten Finte ließ der Youngster Verteidiger Forchner aussteigen und vollendete diesen mustergültigen Angriff mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Toreck. Was für ein Jubel, endlich wieder eine Führung für die Titanen! Diese wirkten in der Folge völlig euphorisiert. Mit hohem Tempo drängte die Prüßing-Elf nun immer wieder unvermindert in die gegnerische Spielhälfte vor und markierte in der 22. Spielminute, nach ähnlichem Schema wie beim Führungstor, das 2:0. Dabei machten sich die Kruger erneut einen Ballgewinn an der Mittellinie zu Nutze. Dieses Mal war es L. Wieland der auf der rechten Außenbahn zwei Gegenspieler band und nicht vom Spielgerät zu trennen war. Mit einem gefühlvollen Heber legte Wieland die Kugel in den Lauf von O. Rau. Der Stürmer stellte seinen Körper geschickt zwischen Ball und Gegner und suchte den direkten Torabschluss von der Strafraumgrenze. Mit einem satten Volleyschuss ließ Rau dem gegnerischen Keeper Sternbeck keinerlei Abwehrchance und erhöhte für den SVT. Trotz der Führung blieben die Hausherren ihrer Linie treu, wobei die Prüßing-Elf weiterhin bemüht war, die Spielgemeinschaft vom eigenen Tor fernzuhalten und Nadelstiche in der Offensive zu setzen. Es sollte lediglich bis zur 27. Spielminute dauern bis dieses Vorgehen ein weiteres Mal von Erfolg gekrönt war. Hierbei stellten die Gastgeber unter Beweis, dass sie an diesem Tag geistig wesentlich frischer waren. Ein Einwurf nahe der Eckfahne führte O. Rau handlungsschnell aus und bediente damit Groh am 5-Meter-Raum. Dieser hob den Ball, mit dem Rücken zum Tor, sehenswert über Gegenspieler Streit hinweg und knallte das Leder anschließend per Direktschuss zum 3:0 in die Maschen. Der anschließende Jubel von Groh und dem gesamten Team offenbarte dann einmal mehr, wie groß der Siegeswille in diesem Duell war. Und der Kruger Angriffsdruck sollte bis zur Halbzeitpause nicht mehr abebben. Im Gegenteil, unter anderem mit dem Lattentreffer von Petzold besaßen die Titanen durchaus Möglichkeiten, um das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Gegenüber trat die Spielgemeinschaft nur vereinzelt in Erscheinung. Zwar kombinierte man sich über die Anspielstationen Just und Tegge mehrfach bis vor das Kruger Gehäuse, allerdings mangelte es der Mannschaft um Spielführer Grabow dort oftmals an der nötigen Durchschlagskraft, sodass die Kruger Hintermannschaft um Libero Garreis vor dem eigenen Tor zumeist die Oberhand behielt. Damit blieb es zur Halbzeitpause bei einer komfortablen 3:0 Führung für die Heimelf.


Nach dem Seitenwechsel zeigten sich beide Mannschaften zunächst recht verhalten in ihren Angriffsbemühungen. Dabei legten die Titanen nun das Hauptaugenmerk darauf, unmittelbar nach dem Wiederanpfiff einen Gegentreffer zu vermeiden, denn trotz der deutlichen Führung im Rücken war klar, dass die Gäste noch nicht die weiße Fahne gehisst hatten. Dementsprechend engagiert kam die Spielgemeinschaft aus der Kabine und probierte speziell über Einzelaktionen zum Torerfolg zu kommen. Doch sowohl der Schussversuch von Sonntag, als auch der Freistoß von Grabow waren für Torhüter Weinknecht letztendlich leichte Beute. In der 62. Spielminute sollten die Kruger dann schließlich für die vermeintliche Vorentscheidung sorgen. Einen Diagonalball von Belack aus der Defensive leitete Groh auf der linken Außenbahn per Direktpass auf O. Rau weiter. Dieser wurde trotz Abseitsstellung von Schiedsrichter Toron nicht zurückgepfiffen und erzielte mit seinem dritten Treffer an diesem Tag aus Nahdistanz das 4:0. Mit den Einwechslungen von Gallert und Schwarz für Peschke und Bobermin sollte sich dann jedoch der Schlendrian beim SVT einschleichen. Zuordnungsprobleme in der Defensive ebneten den Gästen nun gleich mehrfach den Weg zum Kruger Tor. Blieben die Offensivakteure der Spielgemeinschaft zunächst noch in der vielbeinigen Hintermannschaft der Hausherren hängen, war es in der 75. Spielminute Diemert, der eine weitere Unachtsamkeit des Gegners nutzte und von der Strafraumkante auf 4:1 verkürzte. Die Prüßing-Elf tat sich fortan sichtlich schwer, den eigenen Spielaufbau wieder zu strukturieren. Folgerichtig waren es in der Schlussphase weiterhin die Gäste, die das Spielgeschehen dominierten und um eine weitere Ergebniskorrektur bemüht waren. Dabei erhielten sie in der 86. Spielminute zusätzliche Unterstützung vom Unparteiischen Toron, der einen unscheinbaren Zweikampf zwischen Grabow und Schwarz im Kruger Sechzehner als Foulspiel wertete und auf Strafstoß entschied. Der "Gefoulte" trat selbst an den Punkt und scheiterte dabei zunächst an Keeper Weinknecht, welcher den Schuss von Grabow an den Pfosten lenkte. Allerdings landete der Abpraller wiederum vor den Füßen von Grabow, der das Leder nun zum 4:2 über die Torlinie drückte. Die gering aufkeimende Hoffnung der Spielgemeinschaft, dass hier eventuell doch noch ein Punktgewinn möglich wäre, begruben die Gastgeber schließlich mit dem unmittelbaren Gegenangriff. Nach einem Querpass von Neumann überspielte Schwarz die Verteidigung der Gäste und fand in L. Wieland einen Abnehmer. Dieser zeigte sich vor Torwart Sternbeck nervenstark und vollendete zum 5:2. Mit den Einwechslungen von E. Papenfuß und M. Rau wurden im Kruger Lager die letzten Kräfte mobilisiert, sodass man wenig später einen enorm wichtigen Heimerfolg feiern durfte.




Aufstellung



Durchschnittsalter:  28,6 Jahre


Auswechslungen:  68. Spielminute Peschke <-> Gallert, 68. Spielminute Bobermin <-> Schwarz, 89. Spielminute L. Wieland <-> E. Papenfuß, 90. Spielminute Prüßing <-> M. Rau




Tore

1:0 Oliver Rau (18. Min.), 2:0 Oliver Rau (22. Min.), 3:0 Thomas Groh (27. Min.), 4:0 Oliver Rau (62. Min.), 4:1 Danny Diemert (75. Min.), 4:2 Kai Grabow (86. Min.), 5:2 Lukas Wieland (88. Min.)




Schiedsrichter

Jan Toron



Zuschauer

39



Gelbe Karten

Titania:  /

Spielgemeinschaft:  Silvio Streit (Foulspiel), Niklas Duklau (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

86. Spielminute: Miguel Weinknecht (SV Titania Kruge) hält Foulelfmeter von Kai Grabow (SpG Biesenthal/Marienwerder II)







6. Spieltag: SV Melchow/Grüntal - SV Titania Kruge 4:2 (2:1)



Spielbericht


Den Bock nicht umgestoßen


Am 6. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft beim SV Melchow/Grüntal mit 4:2 (2:1). In einer temporeichen Partie bekamen die gut 70 Zuschauer ein wahres Offensivspektakel mit dem erfolgreichen Ende für die Gastgeber zu sehen. Trotz der erneuten Niederlage keimte nach der Begegnung im Lager der Titanen wieder Hoffnung auf.

 

0 Punkte, 0 erzielte Tore – Die Bilanz der Kruger Männermannschaft aus den vergangenen drei Partien wirkte beinahe erschreckend. Wenngleich man mit dem BSV Blumberg, dem SV Blau-Weiß Ladeburg und dem SV Grün-Weiß Ahrensfelde auf allesamt Gegner traf, welche im oberen Tabellendrittel anzuordnen sind, ließen die Auftritte und die gezeigten Leistungen des Teams im Kruger Lager allmählich die Alarmglocken schrillen.

Folgerichtig war Trainer Prüßing, im Vorfeld der Begegnung gegen den SV Melchow/Grüntal, zum Handeln gezwungen. Dabei nahm der Coach sowohl eine taktische Umstellung im Spielsystem vor, als auch eine Veränderung auf der Liberoposition, wo Oliver Bobermin in die Defensivreihe zurückkehrte. Thomas Groh fungierte somit im Mittelfeld wieder in der gewohnten Rolle als Spielgestalter. Diese Umstellungen sollten das Spiel des SVT sichtlich stärken.


Bereits direkt nach Anpfiff der Begegnung durch den Unparteiischen Hörnicke zeichnete sich ein hart umkämpftes Duell ab. Dieser Umstand sorgte bei den Beteiligten für keinerlei Überraschungen. Schließlich wurden die letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften allesamt erst in den Schlussminuten entschieden, sodass erneut mit einer packenden Partie zu rechnen war. Gestaltete sich die Anfangsphase, mit zahlreichen Abspielfehlern im Mittelfeld zunächst recht ausgeglichen, waren es in der Folgezeit die Hausherren, die das Heft des Handelns in die Hand nahmen. Dabei waren es speziell die Offensivakteure Zuz und Edel, die in der Kruger Hintermannschaft jederzeit Unruhe stifteten. Immer wieder fanden die weiten Diagonalbälle in den beiden Angreifern einen Abnehmer, wobei sich die Gegenspieler Petzold und Belack sichtlich schwer taten, sich in den Zweikämpfen zu behaupten. In der 12. Spielminute war es abermals Zuz, der mit einem gewonnenen Kopfballduell in Höhe der Mittellinie einen Angriff seiner Mannschaft einleitete. Über Stieglitz landete das Spielgerät letztendlich auf der linken Außenbahn bei Beier, dessen abschließender Querpass von Edel nur noch zum 1:0 über die Torlinie gedrückt werden musste. Mit diesem Torerfolg landete die Heimelf einen Wirkungstreffer. Deutlich verunsichert häuften sich nun die Kruger Ballverluste im Spielaufbau. Davon profitierten erneut die Gastgeber, die im weiteren Verlauf eine Vielzahl von Torabschlüssen verzeichneten, jedoch ohne einen weiteren Treffer zu erzielen. Dabei scheiterten die Melchower entweder am eigenen Unvermögen oder an SVT-Keeper Weinknecht, der seine Elf mit zahlreichen Paraden weiterhin im Spiel hielt. In der 23. Spielminute sollte allerdings auch der Kruger Schlussmann machtlos sein, als eine umstrittene Strafstoß Entscheidung des Schiedsrichters für zusätzliche Aufregung sorgte. Ein gewöhnlicher Zweikampf zwischen Peschke und Zuz an der Grundlinie des Kruger Sechzehners bewog den Unparteiischen Hörnicke urplötzlich dazu, auf Foulspiel zu entscheiden und auf den Punkt zu zeigen. Nach langen Diskussionen war es Römmert, der den ruhenden Ball zum 2:0 verwandelte und die Weichen für sein Team somit weiter auf Sieg stellte. Offensichtlich angestachelt von der Fehlentscheidung nahmen die Gäste nun erstmals ihr Herz in die Hand. Wesentlich aggressiver in der Zweikampfführung gelang es der Prüßing-Elf nun, die gegnerische Defensive vermehrt unter Druck zu setzen und Ballgewinne im Zentrum zu erzielen. Folgerichtig markierten die Titanen in der 28. Spielminute den Anschlusstreffer zum 2:1. Dabei war es zunächst Neumann, der die Melchower Verteidigung bereits am Strafraum am gezielten Spielaufbau hinderte und per Pressschlag eine Balleroberung erzwang. Der Abpraller landete am rechten Strafraumeck bei Groh. Der Mittelfeldakteur ging im zweiten Versuch an Gegenspieler Brandt vorbei und überwand Torhüter Schulze mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck. Mit diesem Torerfolg wurden die Gäste wieder zum Leben erweckt. Im Nachgang war es erneut Stürmer Neumann, der sich durch zahlreiche Ballgewinne in der gegnerischen Spielhälfte auszeichnete, jedoch beim Torabschluss oftmals zu überhastet agierte. Somit blieb es zur Halbzeitpause bei der 2:1-Führung für die Hausherren.


Trainer Prüßing nutzte die Unterbrechung, um die erste Auswechselung zu vollziehen. Dabei wurde Garreis für die verbleibende Spielzeit durch Schwarz ersetzt. Mit Beginn des zweiten Spielabschnittes offenbarten beide Mannschaften Probleme dabei, das hohe Tempo des ersten Durchganges wieder aufzunehmen. Auch in dieser Phase war die Begegnung von zahlreichen leichtfertigen Ballverlusten auf beiden Seiten geprägt. Hinzu kam eine Vielzahl an kleineren Foulspielen und Nickligkeiten, welche den Spielfluss zusätzlich hemmten. Nach 59 Spielminuten sorgte eine Verletzung für die nächste Auswechselung auf Seiten der Gäste. Für Belack ging es nach einem Zusammenprall nicht mehr weiter. Für den Rechtsverteidiger betrat D. Wieland das Spielfeld. Mittlerweile brachen die letzten 30 Spielminuten an. Die Titanen mobilisierten nochmals ihre letzten Kraftreserven und erspielten sich ihre stärkste Druckphase. Agierte Angreifer O. Rau in der ersten Halbzeit gleich mehrfach glücklos, wurde er nun immer häufiger zum Dreh- und Angelpunkt in der Kruger Offensive. In der 70. Spielminute setzte sich Rau nach Zuspiel von Groh auf der rechten Außenbahn gleich gegen zwei Gegenspieler durch. Seine anschließende Hereingabe wurde von Melchows Brandt im letzten Moment entscheidend abgefälscht, sodass L. Wieland die Kugel aus Nahdistanz nicht über die Torlinie brachte. Doch bereits beim nächsten Angriffsversuch sollte der SVT erneut den Torschrei auf den Lippen haben. Wiederum war es O. Rau, der sich auf dem rechten Flügel im Zweikampf behauptete und das Leder im Anschluss in den gegnerischen Sechzehner beförderte. Dort kam Prüßing ungehindert in Höhe des Elfmeterpunktes an den Ball und suchte den direkten Torabschluss. Diesen verzog der Youngster jedoch kläglich, sodass der Ball deutlich über den Querbalken flog. Während sich die Titanen fortan verbissen, um den Ausgleichstreffer bemühten, suchten die Gastgeber auf der Gegenseite die Vorentscheidung. Dabei nutzte die Mannschaft um Spielführer Stieglitz nun die offensive Ausrichtung des Gastes konsequent für eigene Kontersituationen. Lediglich die Chancenverwertung blieb weiterhin das große Manko im Spiel der Heimelf. So vergaben sowohl Edel, als auch Zuz gleich mehrfach freistehend vor dem Kruger Gehäuse die Möglichkeit zum 3:1. Dieses sollte schließlich in der 75. Spielminute fallen. In dieser Szene sollte Zuz doch noch seine Stürmerqualitäten unter Beweis stellen und Torwart Weinknecht im Eins-gegen-Eins überwinden. Wer jetzt mit der endgültigen Entscheidung rechnete, sah sich getäuscht. Bereits kurze Zeit später schlugen die Titanen ein weiteres Mal zurück und trafen zum 3:2. Hierbei ahndete Schiedsrichter Hörnicke das Vergehen von Keeper Schulze, welcher Groh im Gerangel bei einem Eckball ins Gesicht griff, mit einem Strafstoß für die Gäste. Diesen brachte O. Rau sicher im Tor der Hausherren unter und ließ somit nochmals kurzzeitig Hoffnung auf einen möglich Punktgewinn aufkeimen. Diese begrub der Melchower Beier mit seinem Kopfballtreffer zum 4:2 jedoch im direkten Gegenzug. Mit der Einwechselung von M. Rau für den angeschlagenen D. Wieland warfen die Kruger zwar ein letztes Mal alles in die Waagschale, der 4:2 Heimerfolg der Gastgeber sollte an diesem Tag allerdings nicht mehr in Gefahr geraten.




Aufstellung



Durchschnittsalter:  28,6 Jahre


Auswechslungen:  46. Spielminute Garreis <-> Schwarz, 59. Spielminute Belack <-> D. Wieland, 86. Spielminute D. Wieland <-> M. Rau

im Kader:  Franke, Stegemann




Tore

1:0 Deniz Edel (12. Min.), 2:0 Mario Römmert (Foulelfmeter, 23. Min.), 2:1 Thomas Groh (28. Min.), 3:1 Richard Zuz (75. Min.), 3:2 Oliver Rau (Foulelfmeter, 79. Min.), 4:2 David Beier (81. Min.)




Schiedsrichter

Martin Hörnicke



Zuschauer

69



Gelbe Karten

Titania:  Thomas Groh (Unsportliches Verhalten)

Melchow:  Robert Pittorf (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

/







5. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Grün-Weiß Ahrensfelde III 0:2 (0:1)



Spielbericht


Unwetter zieht über Kruge auf

 

Am 5. Spieltag hatte die Kruger Männermannschaft im Heimspiel gegen den SV Grün-Weiß Ahrensfelde III mit 0:2 (0:1) das Nachsehen. Bei anhaltendem Starkregen konnten die Titanen den Randberlinern fussballerisch nur wenig entgegensetzen. Somit scheint sich die Prüßing-Elf bereits frühzeitig mit dem Thema Abstiegskampf auseinandersetzen zu müssen.

 

Die Gäste aus Ahrensfelde erstrahlen in dieser Spielzeit in neuem personellen Glanz. Dabei profitiert man sowohl von den stark besetzten Kadern der 1. und 2. Männermannschaft, als auch von den A-Junioren, welche zur neuen Saison in den Herrenbereich aufgerückt sind. Dementsprechend erfolgreich gestaltete sich der bisherige Saisonverlauf, wobei sich die Grün-Weißen zum Saisonende durchaus berechtigte Hoffnungen auf einen der vorderen Tabellenplätze machen dürfen.

Gegenüber bot Titanias Trainer Prüßing, aufgrund von zahlreichen kurzfristigen Absagen, mit einem Durchschnittsalter von 25 Jahren eine der jüngsten Anfangsformationen der letzten Jahre auf. Die Prämisse lag darin, die Begegnung möglichst lange offen zu gestalten und den Gästen speziell in Punkto Einstellung, entschlossen entgegen zu treten, um nach Spielschluss etwas zählbares in den Händen zu halten.

Die Witterungsbedingungen sorgten letztendlich dafür, dass es keine gewöhnliche Partie werden sollte. Dem Dauerregen und miserablen Platzverhältnissen zum Trotz entschied der Unparteiische Tochtenhagen das Spiel anzupfeifen und in Gänze zu absolvieren, wenngleich diese Entscheidung, unabhängig vom Ergebnis, durchaus in Frage gestellt werden darf.

  

Die Randberliner wirkten von den widrigen Rahmenbedingungen vollkommen unbeeindruckt und legten sprichwörtlich los wie die Feuerwehr. Mit hohem Pressing und einer starken Laufbereitschaft setzte man den SVT bereits an der eigenen Strafraumgrenze unter Druck. Während die Titanen noch mit dem rutschigen Geläuf haderten, fand man kaum ein probates Mittel, um sich aus der Umklammerung der Gäste zu lösen. Einzig und allein mit langen Bällen aus der Defensive wusste man sich aus der misslichen Lage zu befreien und dem Druck des Gegners zu entziehen. Folgerichtig kam der Kruger Spielaufbau frühzeitig zum Erliegen und beruhte abermals lediglich auf dem Prinzip Hoffnung. Diese minimierte sich erstmals in der 9. Spielminute, wobei diese Szene die aktuell vorherrschende Mentalität der Hausherren gut verdeutlicht. Nach dem die Gastgeber einen gegnerischen Eckball am kurzen Pfosten vorerst klären konnten, verpasste man es dem zweiten Ball entschlossen nachzusetzen. Stattdessen reklamierten Teile der Hintermannschaft beim nachfolgenden Flankenversuch vergeblich auf Abseits. Durch diese Absurdität ermöglichte man dem aufgerückten Abwehrchef Schmidt beim Kopfball zum 0:1 jegliche Freiheit. Auch in der Folge lief die Begegnung weiterhin nur in eine Richtung. Torhüter Weinknecht war es zu diesem Zeitpunkt zu verdanken, dass die Mannschaft um Spielführer Petzold nicht bereits einem höheren Rückstand hinterherlaufen musste. Es dauerte bis zur 25. Spielminute bis es der Heimelf gelang, sich ebenfalls erstmals offensiv in Szene zu setzen. Dabei war es Angreifer O. Rau der gleich zweimal am linken Strafraumeck freigespielt wurde und anschließend den Torabschluss suchte. Strich sein erster Schussversuch denkbar knapp über den Querbalken, wusste sich Ahrensfeldes Schlussmann Kindler in der zweiten Szene auszuzeichnen. Mit einem bärenstarken Reflex lenkte der Routinier das Leder im letzten Moment um den rechten Pfosten und verhinderte somit den Ausgleich. Der SVT schien nun zum Leben erweckt worden zu sein. Mit einem entschlossenen Zweikampfverhalten im Mittelfeld bemühte sich die Prüßing-Elf fortan um eine Ergebniskorrektur. Doch auch die Distanzschüsse von Prüßing und M. Rau fanden nicht den erhofften Weg ins Tor, sodass es zur Halbzeitpause beim 0:1 Rückstand blieb.

 

Mit den Einwechslungen von Peschke und Gallert für M. Rau und J. Papenfuß sollten weitere Kräfte für die Aufholjagd mobilisiert werden. Jedoch bekam der Kruger Optimismus auch im zweiten Spielabschnitt einen vorzeitigen Dämpfer. In der 50. Spielminute brachte eine flache Hereingabe die Verteidigung der Hausherren in Bedrängnis. Kapitän Petzold, der versuchte die Situation am kurzen Pfosten zu klären, fälschte die Kugel entscheidend ab, sodass der Ball als Bogenlampe hinter Torwart Weinknecht zum 0:2 einschlug. Damit gestaltete sich das Unterfangen Punktgewinn nahezu aussichtslos, zumal den Gastgebern auch an diesem Tag die fussballerischen Mittel zu fehlen schienen. Will man etwas positives aus den folgenden Spielminuten ziehen, in denen man mit den Einwechselungen von Bobermin und Garreis weiterhin versuchte dem Gegner Paroli zu bieten, muss man die Moral der Mannschaft hervorheben. Angetrieben von Libero Groh, der einer der wenigen Lichtblicke im Kruger Spiel war, kämpfte das Team weiterhin aufopferungsvoll, wobei die Gäste mit den Torabschlüssen von Preuß und Vorwerk durchaus beste Möglichkeiten besaßen, um das Ergebnis deutlicher zu gestalten. In der Schlussminute setzten dann die Gastgeber ihr einziges offensives Achtungszeichen im zweiten Durchgang. Nach einer Kontersituation über Peschke und Neumann blieb dem SVT der Ehrentreffer allerdings verwehrt. Der abschließende Pass von Groh fand O. Rau im gegnerischen Sechzehner, dessen Schussversuch jedoch von Gallert und somit vom eigenen Mann geblockt wurde. Ein Sinnbild der aktuellen Situation und einer Partie, welche die Ahrensfelder verdient mit 0:2 für sich entschieden. Gespannt darf man auf die Reaktionen im Titania Lager sein.




Aufstellung



Durchschnittsalter:  25,3 Jahre


Auswechslungen:  46. Spielminute M. Rau <-> Peschke, 46. Spielminute J. Papenfuß <-> Gallert, 61. Spielminute Schwarz <-> Bobermin, 70. Spielminute Petzold <-> Garreis




Tore

0:1 Robert Schmidt (9. Min.), 0:2 Alexander Petzold (Eigentor, 50. Min.)




Schiedsrichter

Manfred Tochtenhagen



Zuschauer

10



Gelbe Karten

Titania:  /

Ahrensfelde:  /



Besondere Vorkommnisse

/







3. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Blau-Weiß Ladeburg 0:5 (0:1)



Spielbericht


Spielbericht entfällt!




Aufstellung



Durchschnittsalter:  28,3 Jahre


Auswechslungen:  46. Spielminute E. Papenfuß <-> Peschke, 46. Spielminute Schwarz <-> J. Papenfuß, 70. Spielminute Stegemann <-> Gallert, 85. Spielminute L. Wieland <-> M. Rau, 88. Spielminute Neumann <-> Franke

im Kader:  Garreis, Harloff, Stiffel




Tore

0:1 Tobias Schmidt (27. Min.), 0:2 Alex Bataiosu (58. Min.), 0:3 Philipp Noack (85. Min.), 0:4 Jürgen Grams (86. Min.), 0:5 Philipp Noack (87. Min.)




Schiedsrichter

Hans-Jörg Bull



Zuschauer

43



Gelbe Karten

Titania:  Daniel Wieland (Foulspiel)

Ladeburg:  /



Besondere Vorkommnisse

/



Bilder der Partie







2. Spieltag: BSV Blumberg - SV Titania Kruge 2:0 (0:0)



Spielbericht


Blumberger Taktik hebelt Titanen aus


Am 2. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem BSV Blumberg im Auswärtsspiel mit 2:0 (0:0). Dabei brachte die Taktik des Gegners das Offensivspiel der Prüßing-Elf nahezu zum Erliegen.


Mit viel Ungewissheit im Bauch reiste die Prüßing-Elf am 2. Spieltag zum Auswärtsspiel nach Blumberg. Wenngleich die Titanen bereits in der vergangenen Spielzeit bei den Randberlinern antraten, stellt der BSV für die Kruger weiterhin eine große Unbekannte dar. Dementsprechend war es eine Mischung aus Motivation und Respekt, welche den SVT auf das Spielfeld begleitete.


Die ersten Spielminuten sorgten dann jedoch selbst bei den Gästen für Erstaunen. Die Mannschaft um Spielführer Petzold erwartete eine Blumberger-Elf, die sich dicht gestaffelt in der eigenen Spielhälfte aufstellte und den Titanen zunächst komplett den Ballbesitz überließ. Damit schienen die Hausherren, die ein Durchschnittsalter von über 35 Jahren aufwiesen, speziell auf die Kruger Tempovorteile reagieren zu wollen. Eine taktische Variante, die sich noch als kluger Schachzug erweisen sollte. Nichtsdestotrotz nahm die Prüßing-Elf die Rolle des Spielgestalters umgehend an und suchte fussballerische Mittel, um das gegnerische Abwehrbollwerk zu überwinden. Dabei war man insbesondere bemüht den eigenen Spielaufbau über die Flügelspieler Prüßing und L. Wieland in die Breite zu ziehen. Den ersten Torabschluss verzeichneten die Gäste schließlich in der 5. Spielminute. Nach einer unzureichend geklärten Flanke von Prüßing war es Garreis, der sich aus der zweiten Reihe ein Herz fasste und Keeper Naumann im kurzen Eck das erste Mal prüfte. Das allerdings auch die Gastgeber am Toreschießen interessiert waren, wurde unmittelbar nach den jeweiligen Balleroberungen deutlich. Mit präzisen Diagonalbällen schaltete der BSV stets schnell ins eigene Angriffsspiel um und riss immer wieder Lücken in der Kruger Defensive. Folgerichtig kamen auch die Hausherren in der Anfangsphase zu nennenswerten Torraumszenen, wobei insbesondere der Hackentrick von Bergemann nach einer Viertelstunde zu erwähnen ist, der auch Schlussmann Weinknecht erstmals forderte. Im weiteren Verlauf sollten jedoch die Titanen der Begegnung mehr und mehr ihren Stempel aufdrücken. Wenngleich die Heimelf ihre zwei Verteidigungsketten hervorragend verschob, gelang es den Titanen, sobald man die Schlagzahl in der Offensive erhöhte, vereinzelt Räume zu kreieren. Die größte Tormöglichkeit des ersten Spielabschnittes folgte in der 25. Spielminute und somit in der stärksten Kruger Angriffsphase. Dabei spielte Libero Block den weit aufgerückten Belack auf der rechten Außenbahn frei. Dieser schlug das Leder präzise in den gegnerischen Sechzehner, wo Stegemann am höchsten stieg und den Ball aus Nahdistanz artistisch über die Querlatte köpfte. Dieser Chance trauerte die Prüßing-Elf noch einige Zeit nach, denn in den verbleibenden Spielminuten des ersten Durchganges agierte der SVT oftmals ideenlos und fand kaum mehr Wege, um ins letzte Angriffsdrittel vorzurücken. Folgerichtig wechselten beide Mannschaften beim Spielstand von 0:0 die Seiten.


Titanias Trainer Prüßing nutzte die Halbzeitpause um von zwei seiner nun fünf möglichen Auswechselungen Gebrauch zu machen. Dabei wurden die Routiniers Stegemann und Garreis durch J. Papenfuß und Schwarz ersetzt. War der erste Spielabschnitt vor allem taktisch geprägt, agierten beide Teams unmittelbar nach Wiederanpfiff deutlich mutiger. Dafür sollten die Gastgeber in der 49. Spielminute umgehend belohnt werden. Nach dem BSV-Torwart Naumann einen gegnerischen Angriff an der eigenen Strafraumgrenze abfangen konnte, verlagerte der Schlussmann das Spiel per weitem Abschlag prompt in die Kruger Spielhälfte. Dort entschied Materna das Kopfballduell gegen Schwarz für sich. Mit dem Hinterkopf legte der Dauerläufer die Kugel auf Bergemann ab. Der Stürmer enteilte im Anschluss sowohl Verteidiger Petzold, als auch Libero Block und behielt auch vor Keeper Weinknecht die Nerven. Mit einem platzierten Schuss vollendete Bergemann die Kontersituation zum viel umjubelten 1:0. Ein Treffer, welcher den Blau-Gelben natürlich in die Karten spielte. Die Titanen waren nun gezwungen in der Offensive ein noch höheres Risiko zu gehen, wodurch sich für die Blumberger vermehrt Räume für weitere Kontersituationen ergaben. In der 56. Spielminute verließ Block, der eine solide Leistung bei seinem Pflichtspieldebüt zeigte, auf Kruger Seite das Spielfeld. Der eingewechselte Bobermin übernahm fortan die Liberoposition. Trotz Rückstand zeigten sich die Gäste im Spielaufbau weiterhin geduldig. Der Ball lief zielstrebig durch die eigenen Reihen, jedoch verpasste man es die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln und das Sturmduo Rau/Neumann entscheidend in Szene zu setzen. Folgerichtig wuchs die Verzweiflung des SVT und das Selbstvertrauen der Hausherren. Diese verpassten es im weiteren Verlauf gleich mehrfach mit einem zweiten Torerfolg für die mögliche Vorentscheidung zu sorgen. Sowohl Notroff, als auch Engström vergaben beste Möglichkeiten, um ihr Team vorzeitig auf die Siegerstraße zu bringen. Gleichzeitig hielt man somit die Hoffnung der Gästeelf am Leben, welche mit den frischen Kräften von Peschke und M. Rau nochmals neue Nahrung erhalten sollte. Allerdings kämpfte der SVT mittlerweile nicht nur gegen eine dicht gestaffelte Blumberger Hintermannschaft, sondern auch gegen die Zeit. Die berühmte Brechstange schien aus Titania Sicht das letzte propate Mittel zu sein, um doch noch den Ausgleichstreffer zu markieren. In dieser Phase ließ die Mannschaft um Kapitän Petzold allerdings auch die nötige Körpersprache vermissen, sodass in der 89. Spielminute durch eine weitere Kontersituation der Gastgeber schließlich die Entscheidung fallen sollte. Nach Vorlage von Notroff war es Petrich, der den Ball aus Nahdistanz über die Torlinie drückte und für den 2:0 Endstand sorgte.




Aufstellung



Durchschnittsalter:  28,6 Jahre


Auswechslungen:  46. Spielminute Garreis <-> Schwarz, 46. Spielminute Stegemann <-> J. Papenfuß, 56. Spielminute Block <-> Bobermin, 74. Spielminute Belack <-> Peschke, 83. Min. L. Wieland <-> M. Rau

im Kader:  Gallert




Tore

1:0 Marc-William Bergemann (49. Min.), 2:0 Marcel Petrich (89. Min.)




Schiedsrichter

Oliver Kuhla



Zuschauer

50



Gelbe Karten

Titania:  Paul Block (Foulspiel)

BSV:  /



Besondere Vorkommnisse

/






1. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Blau-Weiß Hirschfelde 5:0 (2:0)



Spielbericht


Spielbericht entfällt!




Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,7 Jahre


Auswechslungen:  53. Spielminute Groh <-> D. Wieland, 72. Spielminute Peschke <-> E. Papenfuß, 79. Spielminute J. Papenfuß <-> Gallert

im Kader:  Garreis, M. Rau, Stiffel, Franke




Tore

1:0 Florian Neumann (37. Min.), 2:0 Oliver Rau (45. Min.), 3:0 Patrick Peschke (60. Min.), 4:0 Florian Neumann (77. Min.), 5:0 Oliver Rau (86. Min.)




Schiedsrichter

Klaus-Peter Hilbig



Zuschauer

42



Gelbe Karten

Titania:  Lukas Wieland

Hirschfelde:  Kai Panzner



Besondere Vorkommnisse

/



Bilder der Partie






1. Runde Kreispokal: SV Titania Kruge - SpG Finow/Lichterfelde 3:5 (2:2, 3:3) n.V.



Spielbericht


Titanen zwischen Wille und Wahnsinn


In der 1. Runde des Kreispokals Oberhavel/Barnim unterlag die Kruger Männermannschaft der Spielgemeinschaft Finow/Lichterfelde mit 3:5 (2:2, 3:3) nach Verlängerung. Die offensiv geprägte Partie bot alles was das Fussballherz begehrt - insbesondere Spannung.


Mit der Spielgemeinschaft Finow/Lichterfelde erwarteten die Titanen, in der 1. Runde des Kreispokals Oberhavel/Barnim, den aktuellen Vizemeister der Kreisliga Ost zum Pflichtspielauftakt der Saison 2020/21. Die Gäste, für die sich als Zweitplatzierter sogar die Möglichkeit zum Aufstieg in die Kreisoberliga bot (man verzichtete jedoch), gingen als klarer Favorit in die Partie. Das der SVT allerdings durchaus in der Lage ist, den Barnimern ein Bein zu stellen, bewies die Prüßing-Elf in der Spielzeit 2018/19. In der damaligen Aufstiegssaison der Spielgemeinschaft hatten die Titanen den Gegner in beiden Begegnungen (0:2 und 1:1) am Rande eine Niederlage und boten reichlich Paroli.


Auch die Anfangsphase des aktuellen Spiels gestaltete sich für die Hausherren durchaus aussichtsreich. Es waren erst wenige Sekunden gespielt, da durfte die Heimelf bereits das erste Mal jubeln. Nach einem Diagonalball von Petzold und einer missglückten Abseitsfalle der gegnerischen Defensive befand sich Angreifer Neumann allein auf weiter Flur. Der Stürmer vollendete den Angriff mit einem sehenswerten Heber aus 20 Metern über Torhüter Pospieszny, der 2006 noch für den FV Motor Eberswalde in der Oberliga zwischen den Pfosten stand, hinweg ins Tor. Mit dem frühen Führungstreffer zum 1:0 hatten die Gastgeber offensichtlich einen Wirkungstreffer gelandet, denn bereits wenige Zeigerumdrehungen später hatten die Titanen erneut den Torschrei auf den Lippen. Vorausgegangen war ein Halten an D. Wieland in der Nähe des gegnerischen Sechzehners. Den fälligen Freistoß trat Prüßing auf das Gehäuse der Gäste, wo das Spielgerät jedoch lediglich an die Unterkante des Querbalkens klatschte. Euphorisiert von den starken ersten Spielminuten vermutete man, dass sich der SVT nun in einen wahren Rausch spielen würde. Diese Hoffnungen durchkreuzte die Spielgemeinschaft jedoch umgehend. Mit zunehmender Spieldauer übernahm die Mannschaft um Kapitän Kuhn mehr und mehr das Heft des Handelns. Dabei nutzten die Gäste unvermindert das komplette Spielfeld, um Lücken in die Kruger Abwehrreihe zu reißen. Auf der Gegenseite zeigten sich die Titanen fortan häufig konsterniert und fanden kaum mehr in die Zweikämpfe. Diesen Umstand nutzten die Barnimer eiskalt und drehten die Begegnung durch einen Doppelschlag von Ziesler und Paech in der 15. und 28. Spielminute zum 1:2. Die Partie schien nun vollständig zu Gunsten des Favoriten zu kippen. Eine Fehlentscheidung des Unparteiischen Jäkel sollte die Hausherren in der 33. Spielminute allerdings wieder zurück ins Spiel bringen. Bei einem Zweikampf zwischen E. Papenfuß und Gast im Strafraum der Gäste kam Papenfuß im Duell unglücklich zu Fall. Schiedsrichter Jäkel wertete diese Szene als Foulspiel und zeigte unberechtigterweise auf den Punkt. Der stark aufspielende Prüßing ließ sich die Chance nicht nehmen und glich per Strafstoß zum 2:2 aus. Wie abwechslungsreich sich die Partie gestaltete, verdeutlicht die nächste Szene, als urplötzlich die Heimelf wieder das Momentum auf ihrer Seite hatte und D. Wieland die abermalige Führung für sein Team auf dem Fuß hatte. Nach einem Eckball konnten die Gäste die Situation nicht entscheidend klären, sodass Wieland den Abpraller umgehend nutzte und per Direktschuss abschloss. Sein Schussversuch wurde von einem Gegenspieler entscheidend abgefälscht und touchierte anschließend die Torlatte. Damit fand ein ereignisreicher erster Durchgang sein Ende.


Bei Temperaturen über 30 Grad mussten die Beteiligten vor allem mit ihren Kraftreserven haushalten. Titanias Trainer Prüßing nutzte die Spielunterbrechung, um die erste Auswechslung auf Kruger Seite zu vollziehen. Dabei rückte Peschke für E. Papenfuß zur zweiten Halbzeit auf den linken Flügel. Der erste Spielabschnitt hatte offensichtlich an der Substanz aller Spieler genagt. Beide Mannschaften befanden sich fortan in Lauerstellung, wobei man das offensive Risiko deutlich minimierte und nur noch selten weite Wege ging. Folgerichtig gerieten nennenswerte Torraumszenen zur Seltenheit. Während die Spielgemeinschaft ebenfalls noch einen Lattentreffer durch einen missglückten Flankenball zu verzeichnen hatte, tappten die Titanen gleich mehrfach in die gegnerische Abseitsfalle. Mit den Einwechslungen von Groh und Derwanz für Bobermin und Belack wappneten sich die Kruger schließlich für die Schlussphase der Begegnung. Diese schien zunächst die Gastgeber als Sieger hervorzubringen. In der 82. Spielminute zeichnete sich ein Spiegelbild des Führungstreffers zum 1:0 ab. Erneut fand sich der pfeilschnelle Neumann nach einem Diagonalball mutterseelenallein vor Keeper Pospieszny wieder, wobei der Angreifer wieder per Lupfer zur Stelle war und das viel umjubelte 3:2 markierte. Doch die Barnimer hatten die prompte Antwort parat. Bereits mit dem direkten Gegenangriff erzielten die Gäste den abermaligen Ausgleich. Dabei profitierte die Spielgemeinschaft vom sorglosen Abwehrverhalten der Prüßing-Elf, die in dieser Szene lediglich als Zuschauer fungierte. Das dieses Pokalspiel nicht nur eine körperliche, sondern insbesondere auch eine mentale Herausforderung ist, wurde wiederum in der 85. Spielminute deutlich. Nach dem D. Wieland in der ersten Halbzeit bereits die Gelbe Karte für eine Unsportlichkeit erhalten hatte, agierte der Mittelfeldakteur in den Schlussminuten in einem Wortgefecht ein weiteres Mal etwas zu übermütig, sodass Schiedsrichter Jäkel ihn folgerichtig mit der Gelb-Roten Karte vom Platz stellte und die Gastgeber den Rest der Partie in Unterzahl bestreiten mussten. Ohne weitere Torabschlüsse ging es wenig später mit einem 3:3 und bei tropischen Temperaturen in die unerwünschte Verlängerung.


Diese bot den Hausherren die Gelegenheit, einen vierten Wechsel durchzuführen. Dabei wurde L. Wieland für die verbleibende Spielzeit durch Stiffel ersetzt. Beide Teams setzten nun alles auf eine Karte und begegneten sich mit offenem Visier. Immer wieder ging es, ohne Überbrückung des Mittelfeldes, wild zwischen den Strafräumen hin und her. Während die Titanen aufopferungsvoll kämpften, erwiesen sich die Gäste ein weiteres Mal als eiskalte Vollstrecker. Ein Doppelpack aus Nahdistanz von Spielertrainer Redlich sorgte schließlich für die finale Entscheidung in dieser spannenden und hart umkämpften Begegnung.




Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,4 Jahre


Auswechslungen:  46. Spielminute E. Papenfuß <-> Peschke, 61. Spielminute Bobermin <-> Groh, 81. Spielminute Belack <-> Derwanz, 91. Spielminute L. Wieland <-> Stiffel

im Kader:  Gallert, Garreis, Schwarz, M. Rau, Stegemann, Franke




Tore

1:0 Florian Neumann (1. Min.), 1:1 Maximilian Ziesler (15. Min.), 1:2 Henning Paech (28. Min.), 2:2 Mark Prüßing (33. Min., Foulelfmeter), 3:2 Florian Neumann (82. Min.), 3:3 Martin Kuhn (83. Min.), 3:4 Maik Redlich (98. Min.), 3:5 Maik Redlich (112. Min.)




Schiedsrichter

Tommy Jäkel



Zuschauer

25



Besondere Vorkommnisse

85. Spielminute Gelb-Rote Karte Daniel Wieland (SV Titania Kruge) wegen unsportlichem Verhalten



Bilder der Partie


Fotos: Laura Thiemann